Sonntag, 9. Mai 2010

Schöffling & Co. Verlag im Herbst 2010

Der Schöffling & Co. Verlag im Herbst 2010 u.a. mit Fliegengewicht, den ersten Roman von Anna-Elisabeth Mayer.

Von Svenja Leiber erscheint nach einem Band mit Erzählungen ("Büchsenlicht"), für den sie 2006 den Bremer Förderpreis und 2009 den Werner-Bergengruen-Preis erhielt, im August der Roman Schipino. Für einen Auszug aus Schipino wurde sie 2007 mit dem Kranichsteiner Förderpreis ausgezeichnet.

Sascha Reh debütiert mit dem Roman Falscher Frühling; für einen Auszug aus dem Roman wurde er 2007 mit dem LCB-Stipendium Autorenwerkstatt Prosa sowie 2009 mit einem Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Lukas/Ahrenshoop ausgezeichnet. 2004 und 2008 erhielt er bereits den Literaturförderpreis Ruhrgebiet.  

Bleib wo du bist heißt der neue Roman von Mareike Krügel, die am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert hat. Zuletzt war sie als Stipendiatin des HALMANetzwerks in Polen und Wales. 2006 wurde ihr der Friedrich-Hebbel-Preis verliehen.

Jana Scheerer, die ihr erstes Buch auch schon im Schöffling & Co. Verlag veröffentlicht hat und dafür mit dem Literaturpreis Prenzlauer Berg ausgezeichnet wurde, veröffentlicht nun den Roman  Mein innerer Elvis.

Weiterhin im Programm:

Der neue Roman von Sadie Jones: Kleine Kriege. Aus dem Englischen von Brigitte Walitzek.

Von Mario Fortunato: Unschuldige Tage im Krieg. Aus dem Italienischen von Marianne Schneider. Der Roman kam auf die Shortlist des Premio Strega und wurde mit dem Mondello e Super Mondello ausgezeichnet.

Bemerkenswert auch Rudolf Vrbas Ich kann nicht vergeben.Meine Flucht aus Auschwitz. Mit einem Vorwort von Beate Klarsfeldund zahlreichen Abbildungen. Herausgegeben und mit Anmerkungen von Dagi Knellessen und Werner Renz. Aus dem Englischen von Sigrid Ruschmeier und Brigitte Walitzek
Rudolf Vrba wurde 1924 im slowakischen Topol’cˇany geboren. Mit siebzehn Jahren versuchte er, sich der »Aussiedlung« in deutsche »Arbeitslager« durch Flucht nach England zu entziehen. An der Grenze zu Ungarn verhaftet, wurde Vrba über die Lager Nováky und Majdanek nach Auschwitz gebracht. Als Häftling Nr. 44070 war er dort fast zwei Jahre inhaftiert. Nach dem Krieg studierte Vrba in Prag und gelangte über Israel und England nach Kanada, wo er 2006 starb. Ich kann nicht vergeben, erstmals 1963 in England veröffentlicht, wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Von Helga M. Nowak, die am 8. 09. 2010 75 Jahre wird, erscheint ein Band Liebesgedichte, herausgegeben und ausgewählt von Silke Scheuermann.
Das Buch versammelt die schönsten Liebeserklärungen der Dichterin Helga M. Novak, die in diesem Jahr mit dem Christian-Wagner-Preis geehrt wurde. In diesem Band steckt alles, was die Lyrik Helga M. Novaks über Jahrzehnte ausgemacht hat und noch heute prägt: Witz, Direktheit, Archaik, Sex. Und: Natur. In Helga M. Novaks Liebesgedichten spielen sich entweder die großen Komödien ab, oder sie sind endlos tragisch, aber immer lauert irgendwo dahinter die utopische Möglichkeit, dass es eine Idylle gibt.Helga M. Novaks Liebeslyrik erlaubt einen anderen Blickauf die Schriftstellerin, die große politische Lyrikerin, dieVerfasserin autobiographischer Prosa und die Natursängerin, die auch eine große Liebesdichterin ist.

Fortgesetzt wird auch die Ror Wolf Werkausgabe. Umfassend informiert der 32-seitige Subskriptionsprospekt über die RWW – Ror Wolf Werke · www.ror-wolf-werke.de-

Homepage Schöffling & Co. Verlag

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